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Viel mehr als nur lecker

Spargel essen tut nicht nur dem Gaumen, sondern auch dem Körper gut.

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Foto: Adobestock/sveta_zarzamora

Jahrhundertelang galt Spargel als Heilpflanze gegen allerlei Leiden.
Heute genießen Menschen die Pflanzensprossen vor allem als saisonale Delikatesse. Dennoch wird frischem Spargel noch immer eine gesundheitsfördernde Wirkung bescheinigt.
Das macht ihn zu einem wichtigen Baustein einer ausgewogenen Ernährung.
Hinzu kommt der Vorteil von heimischem Spargel als regional produziertes Gemüse ohne lange Transportwege.
 
Bereits vor Christus als Heilmittel verwendet. Die heilende Wirkung des Spargels steckt bereits im botanischen Namen Asparagus officinalis:
Während der Gattungsname im griechischen „junger Trieb“ bedeutet, weist die Bezeichnung „officinalis“ im zweiten Teil des Namens auf eine medizinische Verwendung hin.
Überliefert ist unter anderem eine Aufzeichnung des griechischen Arztes Hippokrates de Kos (ca. 560 bis 370 vor Christus), der die Pflanze als harntreibendes Heilmittel beschreibt.
Auch in der traditionellen chinesischen und der ayur-vedischen Medizin werden der Spargelpflanze positive Kräfte zugesprochen.
Durchgesetzt hat sich allerdings die Sichtweise von wohlhabenden Römern, die Spargel als Delikatesse verehrten und die ehemalige Wildpflanze bereits zu Zeiten von Kaiser Augustus (63 vor bis 14 nach Christus) erfolgreich kultivierten.
 
Auch für Diabetiker empfohlen: So richtig mit Spargel satt essen Heute wird Spargel in ganz Deutschland angebaut.
Die zeitlich begrenzte Verfügbarkeit entspricht aktuellen Ernährungsempfehlungen, Produkte zu bevorzugen, die gerade Saison haben.
Neben der Frische und dem außergewöhnlichen Geschmack spielen beim Spargelgenuss auch heute noch gesundheitliche Aspekte eine Rolle.
Als Gemüse, das in der Regel schonend gegart und wenig verarbeitet wird, zählt es zu den gesunden pflanzlichen Lebensmitteln.
Zudem hat Spargel eine niedrige glykämische Last. Das bedeutet, dass das Gemüse den Blutzuckerspiegel kaum beeinflusst und es deshalb auch von Diabetikern ungehemmt genossen werden darf.
Wer sich an Spargel satt isst, versorgt seinen Körper zudem mit Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen.
Das „Königliche Gemüse“ ist tagesfrisch geerntet erhältlich Sogar viele Gemüsemuffel können sich für Spargelgerichte begeistern – selbst wenn dabei Fleisch nur eine Nebenrolle spielt oder sogar ganz fehlt.
Deshalb eigenen sich die Pflanzensprossen auch als vegetarisches Festmahl. Und anders als in früheren Zeiten, wo das „Königliche Gemüse“ Adligen vorbehalten war, ist das Gemüse heutzutage dank zahlreicher Anbaugebiete in ganz Deutschland für jeden tagesfrisch erhältlich.
Es spricht also vieles dafür, Spargel regelmäßig auf den Speiseplan zu setzen.
 
Die wichtigste Regel für Genießer: Spargel sollte immer frisch sein Spargel sollte im Kühlschrank gelagert werden, damit seine gesunden Inhaltsstoffe erhalten bleiben.
Heimische Produzenten kühlen die Stangen unmittelbar nach der Ernte auf etwa zwei Grad Celsius herunter, dafür werden die Erntekisten mit kaltem Wasser geflutet, und der Kunde bekommt die beste Qualität angeboten.
Frischer Spargel ist an feuchten Schnittenden zu erkennen und daran, dass die Stangen quietschen, wenn sie gegeneinander gerieben werden.
Zuhause bleibt das Gemüse im Kühlschrank – eingeschlagen in ein feuchtes Tuch – mehrere Tage frisch.
Auch frischer Grünspargel quietscht, allerdings wird er nach der Ernte nicht gewaschen und sollte auch nicht feucht gelagert werden, da er dadurch schneller verdirbt.


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