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Telefon und Briefe: Soziale Kontakte in Zeiten von Corona

Die Stadt Heidenheim möchte mit ihren Kooperationspartnern trotz Kontaktbeschränkungen soziale Kontakte ermöglichen und damit Menschen vor Vereinsamung bewahren.
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KONTAKTPFLEGE MIT OFFENEN BRIEFEN: Dieses Angebot kann man beim Stadtteiltreff Zanger Berg in Heidenheim wahrnehmen.

KONTAKTPFLEGE MIT OFFENEN BRIEFEN: Dieses Angebot kann man beim Stadtteiltreff Zanger Berg in Heidenheim wahrnehmen.

Foto: Andreas Pröbstle

Der Geschäftsbereich Demografie und Gesellschaft der Stadtverwaltung hat sich mit der Frage befasst, wie sich Menschen ohne persönliche Zusammenkünfte austauschen und über Distanz hinweg begegnen können. In Kooperation mit dem Besuchskreis „Herz- und Zeitverschenker“ der Aktion „Freunde schaffen Freude“ und in Absprache mit dem Stadtseniorenrat sind gute Ideen entstanden, die für die meisten Menschen jeglichen Alters einfach umzusetzen sind.
 
Kontakte via Telefon
Ein Schwerpunkt liegt auf Kontakten unter den Bürgern via Telefon. Der Besuchskreis „Herz- und Zeitverschenker“ als Koordinierungsstelle vermittelt montags und mittwochs von 14 bis 17 Uhr unter Tel. 07321.489575 alle, die sich für das Angebot interessieren. Aus den vermittelten Kontakten kann vieles entstehen: Vom „Schwätzle“ am Telefon bis hin zu längerfristigen Kontakten zwischen Menschen, die sich gegenseitig unterstützen.
 
Briefe für den Zanger Berg
Die Bewohner des Zanger Bergs sind im Rahmen der Stadtteilarbeit dazu aufgerufen, offene Briefe zu schreiben, die im Schaufenster des Stadtteiltreffs veröffentlicht werden. Hier können die Bürger anderen Menschen aus ihrem Alltag erzählen, ihre Pläne niederschreiben, die sie für die Zeit nach dem Lockdown geschmiedet haben und damit ihre Mitmenschen inspirieren. Mit den Briefen, die im Stadtteilbüro abgegeben werden können, ist eine einfache und unkomplizierte Form des Kontakts in Pandemie-Zeiten geschaffen.
 
Der Geschäftsbereich Demografie und Gesellschaft, die Herz- und Zeitverschenker und der Stadtseniorenrat freuen sich außerdem über jede Form der Beteiligung und nehmen neue Vorschläge und Ideen für zusätzliche Begegnungsmöglichkeiten gerne entgegen.


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