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Spatenstich für Kneippanlage an Giengens Brenzufer

Bei bestem Wetter und regem Bürgerinteresse hat am Freitag, 18. September der Spatenstich für eine Kneipp-Anlage als Treffpunkt für alle Generationen am innerörtlichen Giengener Brenzufer stattgefunden.
EIn künftiger Treffpunkt für Generationen: die freilich sich noch nicht im Bau befindende Giengener Kneippanlage.

EIn künftiger Treffpunkt für Generationen: die freilich sich noch nicht im Bau befindende Giengener Kneippanlage.

Bild: Daniela Stängle

„Danke, dass Sie mit Ihrem Bestreben nicht nachgelassen haben", bedankte sich Oberbürgermeister Dieter Henle bei Christine Mack vom Stadtseniorenrat sowie bei mehreren an der Entstehung beteiligten Personen und Instanzen wie der Aktion Mittendrin und dem Gemeinderat. Die Planung der Anlage geschah durch Architekt Thomas Puschmann vom INGENIEURBÜRO junginger + partner, die Ausführung übernimmt Firma Ivanko Zeba für Garten und Landschaftsbau.
Ein Kneipp-Tretbecken mit Innengeländer und ein barrierefreies Armbecken bieten ab Ende November die Gelegenheit zur Gesundheitsförderung im Öffentlichen Raum. Eine weitestgehend mit Solarstrom betriebene Pumpe fördert gefiltertes Brenzwasser in einem Kreislauf durch die Kneippanlage. Zwei Sportgeräte in Form einer schwebenden Plattform und eins Oberkörper-Ergometers sowie ein Sinnes-Barfußpfad mit verschiedenen Holz-, Rinden- und Kieseluntergründen ergänzen das Gesundheisangebot. Mit Blick auf „Kultur an der Mauer“ am gegenüberliegenden Brenzufer können Besucher des neuen Kneipp-Parks auf zwei „Sun-Divanen“, zwei weiteren Bänken und zwei Hockerbänken Entspannung genießen. Bisherige Strukturen werden aufgewertet, Bäume und Bänke belassen.
Ermöglicht wird die Kneippanlage u.a. durch die Stadt Giengen, durch die Patenschaft für die Sportgeräte der lokalen Partner BSH Hausgeräte und Volksbank Brenztal eG wie die 50 Prozent Kostenübernahme mit 75.600 Euro aus dem Landesförderprogramm Klimopass.
Oberbürgermeister Dieter Henle zitierte Sebastian Kneipp: „Lernt das Wasser richtig kennen, und es wird euch stets ein verlässlicher Freund sein.“ - Inspiriert vom Gesundheitsbuch des Arztes Johann Siegmund Hahn wagte Sebastian Kneipp 1846 zur Therapie einer Tuberkuloseerkrankung den Selbstversuch mit Anwendungen von kaltem Wasser. Er wurde vollständig geheilt.
Auf dem Bild v.l. Alexandra Carle (Stadtrat), Elisabeth Diemer-Bosch (Stadtrat), Thomas Puschmann, Josip Zeba (Juniorgeschäftsführer Zeba), Ulrike Brender-Nothnick (Aktion Mittendrin), Ivanko Zeba, Gabi Streicher (Stadtrat), Helmut Schönberger (Tiefbauamt), Christine Mack, OB Dieter Henle. dast


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