Ralf Maier

TSG Nattheim: Ringen unter Corona-Bedingungen

Stopp der Trainingseinheiten, Hygienekonzepte und Unsicherheiten haben auch bei den Ringern der TSG Nattheim das Jahr 2020 geprägt.
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Ramensteinhalle unter Corona Bedingungen

Ramensteinhalle unter Corona Bedingungen

Foto: TSG Nattheim

Stopp der Trainingseinheiten, Hygienekonzepte und Unsicherheiten haben auch bei den Ringern das Jahr 2020 geprägt. Frohgemut starteten wir im Juli 2020 in die Saisonvorbereitung, wenn auch nur zwei Drittel der Ringer coronabedingt an der Mannschaftsrunde teilnehmen wollten.
 
Sehr viel Aufwand für ein sicheres Hygienekonzept musste betrieben werden. Das alles am Ende für nichts, da nach dem stimmungslosen Derbykampf gegen Herbrechtingen Mitte Oktober 2020 die Runde komplett abgesagt werden musste. Für nichts müssen wir direkt wieder revidieren, da uns unsere Sponsoren auch im für sie schweren Jahr 2020 treu blieben. Dafür möchten wir uns herzlichst bedanken.
 
Das Resultat der Rundenabsage waren vorerst lange Gesichter und eine Enttäuschung über das erste Jahr überhaupt ohne eine Ringerrunde. Aber wir Ringer wären keine Ringer, wenn wir aufgegeben hätten.
 
Deswegen wird im Jugendbereich seit Oktober 2020 fleißig trainiert. Zunächst mit Onlinetraining, welches durch das Trainerteam immer wieder mit neuen Methoden angereichert wurde, um die Jugendlichen bei der Stange zu halten.
 
Beispielsweise erhielten alle Ringer Balance Board und Medizinbälle fürs Training. Seit Anfang Mai 2021 findet das Jugend- als auch Aktiventraining im Freien kontaktlos und unter den vorgegebenen Teams statt. Sobald der Kontakt und somit das Mattentraining wieder erlaubt ist, werden wir selbstredend auf die Matte gehen. Bis dahin heißt es an der Grundlagenausdauer, der Koordination und an der Kraft zu arbeiten.
 
Wir sind alle bis in die Haarspitzen motiviert und brennen auf das erste Mattentraining und auf die anstehende Ringerrunde ab Oktober 2021.
 
Wir wollen endlich wieder Derbykämpfe und Stimmung in unserer Ramensteinhalle erleben. Am liebsten mit dem besseren Ende für uns. So wie hier im Derby 2018 gegen den TSV Herbrechtingen.


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