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MdB Roderich Kiesewetter in Giengen

Im Februar hat sich Roderich Kiesewetter MdB mit OB Dieter Henle im Giengener Rathaus zur vielfältigen Stadtentwicklung ausgetauscht.
(v.l.:) Roderich Kiesewetter MdB mit OB Dieter Henle

(v.l.:) Roderich Kiesewetter MdB mit OB Dieter Henle

Bild: Stadt Giengen

In Sachen Innenstadtsanierung lobte Roderich Kiesewetter das antizyklische Handeln und durchdachte Investieren Giengens – vom Straßenbelag in der Fußgängerzone über Projekte wie das Lamm-Areal mit Hotel und Brauerei-Gastronomie, den neuen Standort der Bibliothek, das Wohn- und Geschäftsgebäude Marktstraße 64 bis hin zum Spielplatz am Anläge mit touristischem Zusatzangebot entlang der Marktstraße. „Hier wird übergreifend gedacht und gestaltet“, so der Bundestagsabgeordnete. „Alles verbindet sich in einem Nutzenkonzept, das sich sehr gut eignet, die Stadt fit für die Zukunft zu machen.“ Auch das umfassende Spielplatzkonzept sei vorbildlich.
 

Die Bürgerschaftlichen Initiativen ,beispielsweise zum Ausbau des Radwegenetztes, kamen zur Sprache. „Wir werden sehr gut von der wieder aktivierten ‚Agendagruppe Fahrrad’ unterstützt“, lobte OB Henle. „Hohe Priorität besitzen der qualitative Ausbau der Sportstätten, das Gewinnen von Trainingsleiter/innen, aber auch konzeptionelle Themen“, so OB Dieter Henle im Gespräch.
 
Hinsichtlich der Stadtrandstraße sind für dieses Jahr der Antrag auf GVFG-Förderung und der Auslegungs- und Billigungsbeschluss des planfeststellungsersetzenden Bebauungsplans angesetzt. Noch im ersten Halbjahr erwartet die Stadt die Mitteilung des Regierungspräsidiums in Stuttgart, wie die Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs realisiert werden soll. „Dann haben wir Planungssicherheit für die Westanbindung zwischen Kreisel Riedstraße und der Anbindung an die L 1083“, so der Oberbürgermeister. „Sowohl 2021 als auch mittelfristig haben wir Gelder für zusätzliche Artenschutzmaßnahmen und die weitere Bearbeitung des Bebauungsplanverfahrens eingestellt.“ In Sachen Infrastruktur ging es außerdem um den Breitbandausbau. Bund und Land hatten mit einer Förderung von 2,15 Mio. Euro die Weichen für den digitalen Wandel im Ried und für die Schulen gestellt.
 
Roderich Kiesewetter zeigte sich beeindruckt von der kommunikationspolitischen Aufarbeitung des Themas per Video und FAQ. Ein dringendes Anliegen gab der Giengener Oberbürgermeister seinem Gast nach einem für beide Seiten sehr angenehmen Austausch abschließend mit auf den Weg: „Die Corona-Hilfen für die Wirtschaft lassen zu lange auf sich warten. Es geht um viele Existenzen – darum, Rechnungen bezahlen zu können und eine Perspektive für die Zukunft zu sehen!“ Es bestehe dringender Handlungsbedarf, stimmte der Bundestagsabgeordnete zu und versprach, sich für eine Beschleunigung wie auch für schrittweise und abgestimmte Öffnungsperspektiven einzusetzen. pm/Stadt Giengen


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