Landratsamt

Kreative Angebote in der Region

Mit neuen Angeboten will man dazu beitragen, dass mehr Besucher in den Landkreis kommen.
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Auch wenn die Deutschen während der letzten beiden von der Corona-Pandemie geprägten Jahre wieder mehr Urlaub daheim verbracht haben und Outdoor-Aktivitäten boomten, erlitten touristische Leistungsträger erhebliche Einbrüche. Das Statistische Landesamt verzeichnet beispielsweise einen Rückgang von 40 Prozent bei Beherbergungen. Gründe hierfür sind vor allem fehlende Veranstaltungen, weniger Geschäftsreisende und natürlich die Phasen des Lockdowns für touristische Gäste. Für die neue Saison hoffen das Gastgebergewerbe und viele Betreiber von Freizeiteinrichtungen auf wieder steigende Gästezahlen.
Im Landkreis Heidenheim ist man froh über die in den letzten Jahren entwickelten Qualitätsprodukte wie den Albtäler-Radweg und den Albschäferweg. Diese haben spürbar dazu beigetragen, dass Radfahrer und Wanderer in den hiesigen Betrieben übernachteten. Besonders stolz ist Landrat Peter Polta auf die Nominierung des Albschäferwegs zur Wahl „Deutschland Schönster Wanderweg 2022“: „Wer für den Albschäferweg stimmt, unterstützt direkt die Tourismusentwicklung in unserem schönen Landkreis, das Gastgebergewerbe und das für uns wichtige Thema der Wander- und Hüteschäferei“, so Polta. Einer der ersten Plätze auf dem Podest verspricht eine wesentliche Steigerung der Bekanntheit und damit voraussichtlich auch mehr Gäste für die so stark betroffene Branche.
Trotz Pandemie waren auch die Kommunen und Vereine im Landkreis kreativ und entwickelten neue Angebote für die Heidenheimer Brenzregion. In Lonetal wurden die Themenwege „Eiszeitspuren“ angelegt, versehen mit Informationen rund um die Welterbestätte und bestückt mit eiszeitlichen Klettertieren aus Holz. Der Neandertalerweg wurde vom Deutschen Wanderverband als sogenannte „Traumtour“ zertifiziert. Das Höhlenschauland an der Hürbener Charlottenhöhle erhielt neue Ausstellungselemente, und die Ruine Kaltenburg kann man jetzt auch auf einer Geocaching-Quiztour erkunden. Im Meteorkrater Museum in Steinheim kann man seit Neuestem Informationen auch in Englisch über QR-Codes abrufen, und im Riffmuseum in Gerstetten wurde eine besondere Form der digitalen Museumsführung installiert - die sogenannte „Lauschtour“ in Form eines Geschichten erzählenden Audioguides.
Im Brenztal wird der Kulturverein Königsbronn neben der Feilenschleiferei eine kleine Brauerei mit Biergarten eröffnen, und auf der anderen Talseite kann man von einer neuen Aussichtsplattform oberhalb des Steinbruchs ins Tal blicken. Zudem wurde der Waldlehrpfad Ochsenberg „aufgefrischt“: Bald gibt es dort Wissenswertes zu historischen Abbaustätten der Eisenindustrie auf Infotafeln zu lesen.
Auf dem Härtsfeld fährt jetzt die Schättere bis zur Endstation Katzenstein am Härtsfeldsee, und auf Burg Katzenstein gibt es seit neuestem ein Katzenkabinett zu bestaunen. Am See kann man nun im neuen Seehaus mit Kiosk einkehren und in Nattheim bald im Ochsengarten flanieren. Zusätzlich sind das ganze Jahr über abwechslungsreiche Veranstaltungen geplant. So werden beispielsweise wieder die beliebten Geoparkwochen vom 22. Mai bis 6. Juni und die Albschäferwoche vom 15. bis 23. Oktober stattfinden – beides Highlights, an denen sich viele Akteure aus dem Landkreis mit Mitmachaktionen beteiligen. Weitere Informationen zu den schönen Ausflugszielen gibt es beim Tourismus-Team im Landratsamt Heidenheim, Tel. 07321.321-2593 oder unter www.heidenheimer-brenzregion.de.
Abstimmen für den Albschäferweg
Noch bis einschließlich Donnerstag, 30. Juni kann man für den Albschäferweg als „Deutschlands Schönster Wanderweg 2022“ abstimmen - unter www.wandermagazin.de/wahlstudio oder mittels Wahlkarten, die in den Stadt- und Touristinformationen der Städte und Gemeinden im Landkreis ausliegen.


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