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Krater zu Krater-Radtour: Sportlich unterwegs über die Kreisgrenze hinaus

Die Heidenheimer Brenzregion hat Rad-, Wander- und Naturerlebnisse zu bieten. Unter anderem die Krater zu Krater-Radtour:
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Am Kraterrand in Sontheim im Stubental

Am Kraterrand in Sontheim im Stubental

Foto: Landratsamt Heidenheim, Oliver Vogel

Im letzten Sommer hat das Tourismusteam aus dem Landratsamt Ausflugstipps veröffentlicht, die während der Corona-Pandemie auf einsame Wege führten. Es ging darum, sich abseits der vielbesuchten und bekannten Ziele im Landkreis zu bewegen und eher unbekannte Touren zu entdecken. Abstand halten ist inzwischen noch immer angesagt und auch in diesem Jahr verbringen viele den Sommer daheim. Entsprechend ist der Outdoor-Trend ungebrochen. Diese Chance möchte das Tourismusteam des Landkreises nutzen, um in den kommenden Wochen neue Tipps für Rad-, Wander- und Naturerlebnisse zu geben, die den Sommer daheim noch schöner machen.
 
Der Radweg "Von Krater zu Krater" verbindet die beiden Asteroidenkrater Steinheimer Becken und Nördlinger Ries. Die Landschaften des UNESCO Geopark Schwäbische Alb und des Geopark Ries fordern bei dieser 131 Kilometer langen Rundtour die Radfahrer besonders. Hier eignet sich am besten ein E-Bike. Vom Meteorkratermuseum in Sontheim im Stubental führt die Tour auf herrlichen, mit Wacholderheiden umgebenen Wegen zunächst raus aus dem Kraterbecken. Der Itzelberger See lädt noch recht zu Beginn zum Verweilen ein, bevor es über Heidenheim, durchs Möhntal und durch den Wald erst sanft nach oben wieder hinunter Richtung Nattheim und schließlich bis nach Dischingen geht. Hinter Dischingen wartet der Härtsfeldsee. Der Seehaus-Kiosk befindet sich leider noch im Bau. Deshalb ist ein Abstecher zur Rast und Besichtigung der Burg Katzenstein zu empfehlen. So geht es gestärkt weiter nach Neresheim zum Kloster. Nutzt man von dort die alte Kösinger Straße, gelangt man an der Kapelle Maria Buch wieder auf die Krater zu Krater - Tour und nach Ohmenheim. Durch Ohmenheim und rund um Dehlingen führt die Strecke über Härtsfeldhausen, Utzmemmingen und Nähermemmingen bis zum Rieskratermuseum in der Stadtmitte Nördlingens.
 
Ab hier startet mit etwa 60 Kilometern Länge die Schleife zurück nach Steinheim am Albuch, die man am besten nach einer erholsamen Übernachtung antritt. Alternativ ist auch die Fahrt mit dem Zug zurück über Aalen nach Heidenheim möglich oder man verlängert und hängt die ebenfalls rund 60 Kilometer lange Kraterschleife im Ries noch an. Die Stadt im Rieskrater verlässt man am nächsten Morgen durch das Baldinger-Tor und kommt durch ein herrliches Wiesental bis Bopfingen. Der Ipf liegt dabei immer im Blick. Hinter Aufhausen geht es dann in südliche Richtung weiter und durchs Naturschutzgebiet Dellenhäule ist bald Elchingen erreicht. Jetzt radelt man westwärts Richtung Kochertal, erst noch eher sanft auf und ab und dann rasant hinunter durch herrliche Wälder nach Oberkochen. Über die Wasserscheide hinweg geht es kurz vor Königsbronn durchs Brenztal hinauf auf den Albuch. An der Grenzstockhütte ist der anstrengendste Teil dann gemeistert und über Zang und Steinheim geht es nur noch bergab zum Ausgangspunkt zurück.
 
Die Tour ist unterwegs gut ausgeschildert. Details zur Strecke, Übersichtskarten und GPS-Daten gibt es unter www.heidenheimer-brenzregion.de. Ein Übersichtsflyer und weitere Informationen sind beim Landratsamt unter Tel. 07321/321 2593 erhältlich.
 
Tipp: Besuch Rieskratermuseum Nördlingen und Meteorkratermuseum Steinheim-Sontheim. Naturschutzgebiet "Dellenhäule" mit Jahrhundert alten Eichen.
 
Ausrüstung: Tourenrad bzw. E-Bike
 
Landratsamt Heidenheim


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