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HSB-Fechterinnen erfolgreich beim Hartmann Cup

Bereits zum 34. Mal durfte die Fechtabteilung des Heidenheimer Sportbundes den „Hartmann Cup“ ausrichten.
Mannschafts-Sieger beim European Cadet Circuit Turnier um den 34. “Hartmann Cup” in Heidenheim am 10./11. Dezember Foto: HSB

Mannschafts-Sieger beim European Cadet Circuit Turnier um den 34. “Hartmann Cup” in Heidenheim am 10./11. Dezember Foto: HSB

Bereits zum 34. Mal durfte die Fechtabteilung des Heidenheimer Sportbundes den „Hartmann Cup“ ausrichten. 2007 wurde der Cup in die Turnierserie der Cadet Circuits des Europäischen Fechtverbandes aufgenommen. Im Einzelwettkampf der Damendegen ging es am U17-Turnier um wichtige Punkte für die Qualifikation zu den Kadetten-Europameisterschaften, im Frühjahr in Tallinn (Estland). Für dieses Großereignis konnten sich die HSB-Fechterinnen Daria Yoosefi und Lisa-Marie Nüsseler bereits durch Topergebnisse empfehlen und sich beim Heimturnier konnten im Teamwettbewerb die Silbermedaille erkämpfen.

Internationale Teilnahme an legendärer Location

Mit Fechterinnen aus Australien und Singapur waren auch nicht-europäische Nationen am Start. Die Karl-Rau-Halle als Wettkampfort trägt eine Menge Fechter-Geschichte in sich. Bereits seit 1960 werden dort die Heidenheimer Fechtertage ausgetragen, eines der größten Herrendegen Weltcup-Turniere der Welt. Bereits Welt- und Olympiasieger feierten vor Ort ihre Erfolge; nun wurde die Location zur Freude 229 junger talentierter Mädchen aus 21 Ländern. Einzelturniere Sowohl im Einzel als auch im Teamwettbewerb konnten sich die Fechterinnen aus Ungarn hervortun. Siegerin des 34. Hartmann Cups wurde Greta Gachalyi (Ungarn) vor ihrer Landsfrau Hanna Terhes. Auf den beiden dritten Plätzen landeten Blanka Virag Nagy (Ungarn) und Elle Meihui Koh (Singapur). Die beste deutsche Teilnehmerin wurde Eva Steffens (Heidelberg) auf Platz 10.

Für den HSB gingen unter 60 Deutschen Teilnehmerinnen neun Fechterinnen an den Start. Bereits in der Runde der letzten 128 schied mit Daria Yoosefi eine deutsche Favoritin aus dem Turnier. Eine Runde weiter ging es für Lisa-Marie Nüsseler und Katie Busch. Für Nüsseler ging es gegen die Ungarin Lotti Horvath, der sie mit 10:15 unterlag. Busch musste sich der Britin Harriet Hillier mit 13:15 geschlagen geben. Die beiden Heidenheimerinnen belegten die Plätze 51 und 63. Nationenwettbwerb Im Nationenwettbewerb der Teams nahmen 23 Mannschaften aus 13 Nationen teil. Für den Deutschen Fechterbund gab es mit dem zweiten Platz durch Germany 1 einen tollen Erfolg zu feiern.

Im Deutschen Team gingen Eva Steffens (Heidelberg), Cagla Aytekin (Frankfurt), Daria Yoosefi und Lisa-Marie Nüsseler (beide Heidenheim) gemeinsam an den Start. Nach einem Freilos konnte das Team unter der Leitung von Bundestrainer Dirk Schiffler und Landestrainer Piotr Sozanski ihr Auftaktgefecht gegen Tschechien für sich entscheiden. Im Viertelfinale ging es gegen die zweite Deutsche Mannschaft mit den Fechterinnen Fiona Illig (Kaufbeuren), Lea Marie Stumpf (Bonn), Nora Olsen (Leipzig) und Fiona Fricke (Frankfurt). Im rein Deutschen Duell setzte sich schließlich Team 1 durch und zog mit einem Sieg über Polen 1 ins Finale ein. Deutschland 2 gelang in den Platzierungsgefecht der achte Platz. Finalsieger gegen Deutschland 1 und Gewinner des Nationen Cups wurden die ungarischen Fechterinnen.

Obwohl der anfängliche Rückstand durch Steffens eingeholt werden konnte, reichten die Bemühungen der Deutschen am Ende nicht mehr. Ungarn 1 besiegte Deutschland 1 im Finale mit 45:38 und sicherte sich Gold. Das Gefecht um Platz 3 lieferten sich die zwei Mannschaften aus Polen. Die jungen Degendamen des Deutschen Fechterbundes konnten sich somit nach dem Gewinn der Silbermedaille beim Turnier in Grenoble, auch vor heimischer Kulisse erneut beweisen und sich unter den europäischen Topnationen einreihen.

Heidenheim beliebter Wettkampfort

Die gekonnte Präsentation der Finalkämpfe vor Ort wurde sowohl von den Teilnehmerinnen und Zuschauern geschätzt. wie auch durch lobende Worte der anwesenden EFC Delegierten Ambre Civiero bestätigt. Die überzeugende Organisation lässt auf weitere Auflagen des Hartmann Cups hoffen.


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