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Hinweistafeln sind aufgestellt

Das Unesco-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ ist nicht mehr zu übersehen.
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ALLE WEGE FÜHREN INS LONETAL: Die Beschilderung für das Unesco-Welterbe wurde nun fertiggestellt. Nächstes Jahr folgen noch die Themenwege in mehreren Talabschnitten.

ALLE WEGE FÜHREN INS LONETAL: Die Beschilderung für das Unesco-Welterbe wurde nun fertiggestellt. Nächstes Jahr folgen noch die Themenwege in mehreren Talabschnitten.

Foto: Landratsamt Heidenheim

Dazu beigetragen hat ein Beschilderungskonzept, das von der Arbeitsgemeinschaft Weltkultursprung in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege, den Landkreisen sowie den Städten und Gemeinden im Welterbegebiet ausgearbeitet worden war und jetzt umgesetzt wurde.
 
Wurden im Achtal bereits Anfang September die ersten Hinweistafeln installiert, weisen sie nunmehr auch im Lonetal an acht Standorten auf das Welterbegebiet und seine Höhlenfundplätze hin. Das freut nun nicht nur den Landrat, sondern auch die Bürgermeister der Lonetal-Gemeinden.
 
„Wir sind froh, dass damit ein Teilprojekt der Besucherlenkung und des Informations- und Beschilderungssystems für das Welterbegebiet abgeschlossen ist“, so Peter Polta, der als Landrat des Landkreises Heidenheim die Sprecherfunktion in der Arbeitsgemeinschaft Weltkultursprung wahrnimmt. „Dieses Projekt ist getragen von der guten Zusammenarbeit mit dem Alb-Donau-Kreis und der Stadt Ulm. Gemeinsam arbeiten wir mit den Städten und Gemeinden seit der Unesco-Anerkennung intensiv daran, das gemeinsame Welterbe im Ach- und Lonetal zu vermarkten und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, so Polta.
 
Ausschlaggebend für die lange Umsetzungsphase war neben technischer und rechtlicher Erfordernisse auch die Frage der Finanzierung. Nachdem im April 2020 der von Tourismusminister Guido Wolf unterzeichnete Förderbescheid in Höhe von 75 000 Euro eingegangen war, machten sich die Fachleute aus Alb-Donau-Kreis und Landkreis Heidenheim ans Werk und betreuten die weitere Umsetzung. Rechtzeitig vor dem Wintereinbruch waren die Fundamente im Lonetal betoniert und die von weitem erkennbaren großen Hinweistafeln mit Welterbe- und Unesco-Logo montiert.
 
Von der A 7 und kommend führt nun kein Weg mehr am Welterbe vorbei. An der Ausfahrt weisen die offiziellen braunen Hinweistafeln in Richtung Lonetal und Archäopark Vogelherd, am Kreisel in Bissingen grüßen die ersten Mammutfiguren, und am Taleingang kündigt eine große blaue Portaltafel das Welterbegebiet Lonetal an.
 
Mit der Fertigstellung der Themenwege in den Talabschnitten ist im nächsten Jahr zu rechnen. Dieses kommunal getragene Projekt schafft attraktive Erlebnisstationen rund um die Höhlen und schließt das Mammutprojekt zum Thema Besucherlenkung ab.


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