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Den Sommer mit dem Fahrrad erleben

Warum nicht mal eine mehrtätige Radtour von zu Hause aus starten? Vom Landkreis Heidenheim aus bieten sich mehrere Möglichkeiten.
VORBEI AN DEN STEINERNEN JUNGFRAUEN: Der 186 Kilometer lange Albtäler-Radweg führt auch durch das wunderschöne Eselsburger Tal.

VORBEI AN DEN STEINERNEN JUNGFRAUEN: Der 186 Kilometer lange Albtäler-Radweg führt auch durch das wunderschöne Eselsburger Tal.

Bild: Schwäbische Alb Tourismus/Thomas Rathay

Zu den schönsten Touren zählt wohl der Albtäler-Radweg. Vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) mit vier Sternen bewertet, verspricht er Radlervergnügen vom Feinsten.
 
Auf 186 Kilometern durchradelt man einige der schönsten Täler der Schwäbischen Alb. Vom Giengener Bahnhof aus geht es zunächst ins Eselsburger Tal und dann auf die Gerstetter Alb. Ist die Hochebene überquert, fährt man hinunter ins romantische Roggental, und bald schon ist das Filstal erreicht.
 
Eine Erholungspause in den Thermalbädern tut gut, bevor man vom Filsursprung aus dann kräftiger in die Pedale treten muss, um durchs Hasental hindurch rauf nach Westerheim zu gelangen. Weite Alb-Ausblicke sind dabei garantiert.
 
Auf dem Weg nach Amstetten werden typische Trockentäler durchquert, und dann führt die Strecke auch schon hinein ins Lonetal. Um ins Donautal nach Langenau zu gelangen, verlässt der Albtäler-Radler das Tal am Fohlenhaus. Nach dem Schlenker durchs naturnahe Donauried geht es über Lindenau wieder hinunter ins Lonetal und zu den berühmten Fundstellen der Eiszeitkunst. Über den Archäopark Vogelherd ist bald die Höhlenerlebniswelt Hürben erreicht, und jetzt ist es auch nur noch ein Katzensprung bis ins Brenztal und zurück nach Giengen.
 
Eine weitere, durchaus spannende Zwei- oder Drei-Tages-Tour für Familien stellt die Kombination aus Brenztour und Donau-Härtsfeldtour dar. Vom Startpunkt in Königsbronn sind es bis zur Brenzmündung etwa 55 Kilometer - ausreichend Zeit sollte man einplanen, denn an einigen Stellen warten Erlebnisplätze an der Brenz auf müde gewordene Radlerbeine.
 
Am Ende der Brenztour lässt sich die Runde mit weiteren 50 Kilometern über den Donau-Härtsfeld-Radweg von Lauingen nach Dillingen zurück nach Heidenheim fortsetzen. In Dillingen verlässt man die Donau Richtung Egau und radelt immer entlang der alten „Schättere“-Bahntrasse gemütlich bis nach Neresheim.
 
Von dort geht‘s von der Egauquelle zurück Richtung Heidenheim. Erst jetzt sind ein paar Steigungen zu überwinden, bevor man hinter Kleinkuchen mit Schwung wieder hinunter ins Brenztal nach Schnaitheim gelangt.
 
Ein weiterer abwechslungsreicher Weg, der durch die Region und darüber hinaus führt, ist der Donautäler. Er erschließt auf rund 300 Kilometern insgesamt 14 Nebentäler der Donau. Der Strom ist auch das Leitmotiv der sieben Episoden, in die der Premiumweg unterteilt ist.
 
Den Genussradler erwarten Wege mit Längen zwischen 16 und knapp 100 Kilometer. So kann jeder seine individuelle Tour planen und mit einer oder mehreren Übernachtungen kombinieren.
 
Alle Touren sind im Radwegenetz des Landkreises Heidenheim gut ausgeschildert. Umfangreiche Informationen zu allen Strecken gibt es unter www.heidenheimer-brenzregion.de, ein Übersichtsflyer ist beim Landratsamt unter Tel. 07321.321-2593 oder bei den Tourist-Informationen im Kreis erhältlich.
 
Landratsamt


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