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Afrikanische Schweinepest Was Reisende nun wissen sollten

Der Balkan und Länder wie Kroatien melden vermehrte Fälle von der Afrikansichen Schweinepest. Urlauber sollten darauf achten, den Erreger nicht einzuschleppen.
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Während die Krankheit für Schweine in aller Regel tödlich endet, bestehen keine gesundheitliche Folgen für Menschen.

Während die Krankheit für Schweine in aller Regel tödlich endet, bestehen keine gesundheitliche Folgen für Menschen.

Foto: Getty Images/Dr_Microbe

Laut einer Warnung von agrarheute.com nehmen die Fälle von Schweinepest in Europa zu, insbesondere in Osteuropa. Die Weltgesundheitsbehörde für Tiergesundheit (WHOH) hat in der ersten Hälfte des Jahres 2023 bereits 337 Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest gemeldet. Dabei waren insgesamt 606.005 Hausschweine betroffen. Bei Wildschweinen gab es in der ersten Jahreshälfte in 16 Ländern 3.331 ASP-Ausbrüche mit insgesamt 5.292 Fällen.

Besondere Vorsicht ist geboten für Sommerurlauber auf dem Balkan, wo sich die Krankheit stark ausbreitet. In Bosnien und Herzegowina wurden bereits über 15.000 Schweine aufgrund eines schnellen Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest gekeult. Auch in Kroatien sind Ausbrüche bei Hausschweinen verzeichnet worden.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert über die Krankheit, deren Erreger sowohl Mensch als auch Tier betreffen und durch den Verzehr von Fleisch übertragen werden können. Daher warnt das BMEL vor unsachgemäßer Entsorgung von Essensresten. Obwohl die Krankheit für Menschen ungefährlich ist, stelle sie eine existenzielle Bedrohung für Schweinehalter dar.

 

 

 


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