Wärmepumpe als umweltfreundliche Alternative

HLC 28

Die Wärmepumpe ist eine umweltfreundliche Alternative zu Öl- und Gasheizung. Staatliche Förderung gibt es noch dazu.

Bilder

Foto: stock.adobe.com/Gerd

Wer mit Öl oder Erdgas heizt, muss seit Anfang des Jahres tiefer in die Tasche greifen. Grund für die Verteuerung ist die CO2-Abgabe.
 
Sie soll dazu führen, dass weniger fossile Energieträger genutzt werden, die bei ihrer Verbrennung klimaschädliches Kohlendioxid freisetzen. Aktuell werden 25 Euro pro Tonne CO2 fällig, bis 2025 wird der Preis jedes Jahr um mindestens fünf Euro steigen, 2025 beträgt er dann 55 Euro pro Tonne.
 
Damit beim Heizen nicht auf Jahre hinaus draufgezahlt werden muss, ist also eine Alternative gefragt, die umweltfreundlich und zukunftsorientiert ist. Hier kommen effiziente Wärmepumpen ins Spiel: Diese nutzen thermische Energie aus der Umgebungsluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser, um Häuser mit Wärme für Heizung und Warmwasser zu versorgen. Natürlich wird auch hier Strom als Antriebsenergie benötigt, doch aus einer Kilowattstunde Strom werden dank kostenloser Umweltenergie zwischen drei und fünf Kilowattstunden Wärme. Es muss also nur ein Bruchteil der Energiemenge eingekauft werden, die als Wärme tatsächlich benötigt wird.
 
Das Beste zum Schluss: Wärmepumpen sind förderfähig – bei einer Heizungssanierung übernimmt der Staat beispielweise bis zu 45 Prozent der Kosten.