Vortrag über Antisemitismus in Württemberg 1871-1933

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Der Heimat- und Altertumsverein Heidenheim und das Museum Schloss Hellenstein laden am Dienstag, 12. Oktober, zum Lichtbildervortrag „Antisemitismus in Württemberg 1871-1933“ von Dr. Martin Ulmer (Tübingen) ein.

Bilder
Die Ulmer Synagoge

Die Ulmer Synagoge

Foto: Daniela Stängle

 „Fake News“, Verschwörungsmythen, gewalttätige Krawalle in Stuttgart mit zerschlagenen Schaufenstern – das alles gab es in Württemberg auch schon in der vermeintlich guten alten Zeit, in den sechs Jahrzehnten vor dem Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft.
 
Die Nazi-Diktatur brach keineswegs völlig unvermittelt über Württemberg herein, über diesen Kleinstaat im Deutschen Kaiserreich, dessen Eliten immer ein bisschen die Legende pflegten, das Land sei weitgehend nazi-immun gewesen und das Bürgertum seiner Hauptstadt sei immer liberal geblieben. Dass dies nicht zutrifft, wird der Referent in seinem Vortrag anschaulich zeigen. Beginn um 19.30 Uhr im Museum Schloss Hellenstein, Abendkasse.
 
Es gilt die aktuelle Corona-Verordnung, weshalb die Teilnehmerzahl begrenzt und eine Anmeldung unter Telefon 07321-327 4710 oder museen@heidenheim.de erforderlich ist; 3G-Einlassregel mit Nachweispflicht.