Vom Staat gibt’s einen Kinderfreizeitbonus

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Viele Kinder und Jugendliche im Land haben wegen der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie eine schwierige Zeit hinter sich.

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HURRA, WIR BEKOMMEN EINEN ZUSCHUSS: Mit dem Kinderfreizeitbonus will die Bundesregierung Kinder und Jugendliche unterstützen. Foto: Archiv/HZ

HURRA, WIR BEKOMMEN EINEN ZUSCHUSS: Mit dem Kinderfreizeitbonus will die Bundesregierung Kinder und Jugendliche unterstützen. Foto: Archiv/HZ

Foto: Archiv HZ

Deshalb unterstützt die Bundesregierung Kinder und Jugendliche, damit diese Angebote zur Freizeitgestaltung besonders in den Ferien wahrnehmen und Versäumtes nachholen können.
 
Dazu gibt es einen staatlichen Kinderfreizeitbonus für Familien mit Kindern und Jugendlichen, die im August diesen Jahres Leistungen nach dem SGB II, SGB XII, dem Asylbewerberleistungsgesetz oder dem Bundesversorgungsgesetz erhalten. Ebenfalls anspruchsberechtigt sind alle Familien, die Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen.
 
Der Kinderfreizeitbonus kann individuell für Ferien-, Sport- und Freizeitaktivitäten sowie für Kosten, die in diesem Zusammenhang stehen, eingesetzt werden. Er wird in der Regel automatisch ohne Antrag ausgezahlt. Familien mit Kinderzuschlag und Wohngeld oder Sozialhilfe erhalten ihn von der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit. Familien, die Wohngeld oder Leistungen nach dem Dritten Kapitel SGB XII (Hilfe zum Lebensunterhalt) beziehen, müssen dafür einen formlosen Antrag bei der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit stellen.
 
Der Antrag sowie weitere Informationen rund um das Thema sind auf der Webseite der Familienkasse unter www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kinderfreizeitbonus zu finden.
PM/Landratsamt Heidenheim