Viel Geld für die Höhlen in Lone- und Achtal 32  |  04.05.2020 16:00

„Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“: Das Land Baden-Württemberg fördert die touristische Beschilderung mit 75 000 Euro.

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BLICK AUS DER BOCKSTEINHÖHLE: Damit auswärtige Besucher dieses und andere Kleinodien in Lone- und Achtal besser finden, nimmt das Land Baden-Württemberg viel Geld in die Hand.

BLICK AUS DER BOCKSTEINHÖHLE: Damit auswärtige Besucher dieses und andere Kleinodien in Lone- und Achtal besser finden, nimmt das Land Baden-Württemberg viel Geld in die Hand.

Foto: Archiv

„Ich bedanke mich ausdrücklich bei Tourismusminister Guido Wolf für den Förderbescheid. Nun können wir mit der Umsetzung starten!“, freut sich Landrat Heiner Scheffold (Alb-Donau-Kreis), der federführend für die Arbeitsgemeinschaft Weltkultursprung mit dem Landkreis Heidenheim und der Stadt Ulm als Partner den Förderantrag beim Land Baden-Württemberg gestellt hatte.
 
Die Arbeitsgemeinschaft arbeitet an unterschiedlichen Projekten, um das Welterbe für Besu-cher sichtbar und erlebbar zu machen. Dazu gehört ein umfangreiches, komplettes Informa-tions- und Beschilderungssystem, das sich in einer einheitlichen Gestaltung über Ach- und Lo-netal erstreckt. Der Landeszuschuss ist konkret für die Kennzeichnung der Taleingänge und der sechs Fundhöhlen des Welterbes bestimmt.
 
„Bundes- und Kreisstraßen führen mitten durch Ach- und Lonetal. „Wir wollen Besucher und Reisende darauf aufmerksam machen, dass Sie sich in einem besonderen Gebiet, einem Welt-erbe, befinden. Das ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich, wenn man zum Beispiel von der Autobahnausfahrt Bissingen kommend das Lonetal quert. Umso wichtiger sind an solchen Schlüsselstellen entsprechende touristische Hinweistafeln“, erklärt Heidenheims Landrat Peter Polta, der seit Anfang 2020 Sprecher der Arbeitsgemeinschaft ist.
 
Land und Landtag unterstützen kommunale touristische Projekte und zukunftsfähi-ge Intrastrukturmaßnahmen und schaffen damit Voraussetzungen für eine weiterhin positive Tourismusentwicklung im Land. Das Projekt wird mitfinanziert durch den Alb-Donau-Kreis, den Landkreis Heidenheim und die Stadt Ulm.