Trotz Corona: Wettbewerbe der 56. Runde von Jugend forscht bundesweit gestartet 23  |  07.02.2021 14:00

Über 180 engagierte Unternehmen und Institutionen ermöglichen auch 2021 die Ausrichtung der Wettbewerbe auf Regional-, Landes- und Bundesebene.

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Diese Woche haben bundesweit die Wettbewerbe der 56. Runde von Jugend forscht begonnen. Über 180 engagierte Unternehmen und Institutionen ermöglichen auch 2021 die Ausrichtung der Wettbewerbe auf Regional-, Landes- und Bundesebene. Fast 9.000 Jungforscherinnen und Jungforscher präsentieren ihre kreativen Projekte zunächst auf den Regionalwettbewerben.
 

Die Nachwuchswissenschaftler zeigen innovative Forschungsprojekte in sieben Fachgebieten. Beispielsweise gingen zwei Jungforscherinnen der Frage nach, wie stark der Spielsand in Sandkästen mit Mikroplastik belastet ist. Präsentiert wird auch eine Analyse zur Ausbreitung der aus dem Schwarzen Meer eingeschleppten Quagga-Muschel im Bodensee, die dort heimische Arten verdrängt und das Ökosystem belastet. Ein Jungforscher programmierte eine spezielle Software, um mittels künstlicher Intelligenz die Entwicklung von Aktienkursen besser vorhersagen zu können. In einem weiteren Projekt wurde physikalisch analysiert, warum sich professionelle Skispringer häufig im Bereich des Kreuzbandes verletzen. Um eine kostengünstige Instandhaltung von Betonbauwerken zu ermöglichen, erforschte ein Team, ob sich Risse in Beton mithilfe des Bakteriums Bacillus subtilis auf Basis biochemischer Prozesse reparieren lassen.
 
Die Regionalebene-Sieger*innen qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe, die Anfang März 2021 beginnen. Den Abschluss der 56. Runde von Jugend forscht bildet das Bundesfinale vom 27. bis 30. Mai 2021 in Heilbronn – gemeinsam ausgerichtet vom Science Center experimenta als Bundespate und von der Stiftung Jugend forscht e. V. .
 
Wettbewerbstermine, Veranstaltungsorte und Ansprechpartner finden Sie auf www.jugend-forscht.de.
 pm/Stiftung Jugend forscht e.V.