Soldaten helfen Heidenheimer Gesundheitsamt bei Kontaktverfolgung 80  |  05.11.2020 10:00

Vier Bundeswehrsoldaten haben am Mittwoch ihren Dienst beim Landratsamt Heidenheim angetreten.

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Landrat Peter Polta (von links), Dr. Claudia Finkbeiner, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes und Kreisbrandmeister Michael Zimmermann (rechts) begrüßten einen Teil der Soldaten vor dem Landratsamt.

Landrat Peter Polta (von links), Dr. Claudia Finkbeiner, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes und Kreisbrandmeister Michael Zimmermann (rechts) begrüßten einen Teil der Soldaten vor dem Landratsamt.

Foto: Landratsamt Heidenheim

Das Landratsamt Heidenheim hat vergangene Woche einen Antrag auf Unterstützung durch die Bundeswehr für die Nachverfolgung von Kontaktpersonen von Corona-Infizierten gestellt.
 
Bereits am Mittwoch haben vier Soldaten der Panzerpionierkompanie 550 in Stetten am kalten Markt ihren Dienst angetreten. "Mein Dank gilt dem Kreisverbindungskommando Heidenheim der Bundeswehr für die Beratung bei der Antragstellung sowie den entsprechenden Stellen bei Bund und Land, die unseren Hilfeleistungsantrag innerhalb von nur vier Tagen genehmigt und dadurch die Unterstützung so schnell möglich gemacht haben", so Landrat Peter Polta.
 
Zunächst einen Monat lang helfen die Soldaten dem Gesundheitsamt des Landratsamtes, führen Erstgespräche durch und ermitteln Kontaktpersonen. Sie werden im Ein-Schicht-Betrieb eingesetzt und arbeiten von Montag bis Freitag in zwei - der insgesamt acht - Modulbauelementen, die das Landratsamt zur Erweiterung der räumlichen Kapazitäten beschafft hat.
 
Landrat Polta hat die helfenden Hände im Landratsamt begrüßt: "Wir freuen uns sehr, dass uns ab heute Soldaten bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützen. Um das Infektionsgeschehen schnellstmöglich einzudämmen ist es nach wie vor entscheidend, dass wir die Infektionsketten möglichst frühzeitig abreißen lassen können. Die Nachverfolgung der Kontaktpersonen von Infizierten spielt dabei eine entscheidende Rolle."
 
Mehr als 1000 Menschen im Landkreis Heidenheim seien derzeit Kontaktpersonen der Kategorie 1. Allein für diese Aufgabe sei das Gesundheitsamt in den vergangenen Wochen unter anderem durch 35 zusätzliche Kräfte aus unterschiedlichen Bereichen des Landratsamtes verstärkt worden.
 
pm/Landratsamt Heidenheim