Sicherer Umgang mit Apps 26  |  04.02.2021 09:00

Smartphone und Tablet gehören nicht nur für Jüngere zum Alltag, sondern werden mittlerweile quer durch alle Altersklassen genutzt. Gewusst wie, heißt die Devise.

Bilder
WICHTIG IST DIE DATENSICHERHEIT: Auch ältere Menschen entdecken die Vorteile von Smartphone-Apps für sich - und tappen auch mal in eine Abo-Falle. Wer von dem komplexen Thema überfordert ist, kann sich an die Verbraucherzentrale wenden. Ansprechpartner vermitteln auch Landfrauen-Guides vor Ort.

WICHTIG IST DIE DATENSICHERHEIT: Auch ältere Menschen entdecken die Vorteile von Smartphone-Apps für sich - und tappen auch mal in eine Abo-Falle. Wer von dem komplexen Thema überfordert ist, kann sich an die Verbraucherzentrale wenden. Ansprechpartner vermitteln auch Landfrauen-Guides vor Ort.

Foto: txn/dolgachov

Viele wissen die Vorteile von Apps als Helfer im Alltag zu schätzen. Wer sich mit der Technologie noch nicht gut auskennt, sollte allerdings vorsichtig sein, denn die meisten Gratis-Apps finanzieren sich darüber, dass sie personenbezogene Daten verwenden und das persönliche Nutzungsverhalten auswerten, um gezielt Werbung schalten zu können.
 
Viele Apps versuchen dafür mehr oder weniger offensichtlich Zugriff beispielsweise auf das Adressbuch des Smartphones, die Fotos oder die Standortdaten zu bekommen. „Es ist ratsam, den Zugriff auf sensible Daten weitgehend zu begrenzen und nur zu erlauben, was unerlässlich ist, zum Beispiel die Ortungsfunktion für eine aktivierte Navigations-App“, erklärt Petra Schröder, Landfrauen-Guide des Deutschen Landfrauenverbands.
 
Wer das in der Vergangenheit nicht getan hat, kann viele Datenzugriffe auch nachträglich steuern: Unter „Einstellungen/Datenschutz“ lassen sich bei den meisten Smartphones und Tablets Berechtigungen freigeben oder einschränken. Darüber hinaus ist es wichtig, immer auch die Mobilfunkrechnung im Blick zu behalten, denn manchmal reicht schon ein Klick an der falschen Stelle, um in eine Abo-Falle zu tappen. Das ist ärgerlich, teuer und wird oft erst auf der Rechnung entdeckt. Den Forderungen des Abo-Anbieters sollte dann umgehend per Einwurfeinschreiben widersprochen werden.
 
Da das Thema recht komplex ist, empfiehlt sich eine unabhängige Beratung. Wer dabei Hilfe benötigt oder unsicher ist, was die nötigen Schritte angeht, sollte sich an die Verbraucherzentrale wenden.
 
Landfrauen-Guides: Hilfe in einer immer komplexeren Welt
Der Verbraucherschutz spielt im Alltag eine große Rolle. Die Übersicht über die Rechts- und Marktlage zu behalten, wird dabei zunehmend schwieriger, und gerade im ländlichen Raum sind die Wege zu Beratungsangeboten weit. Das Projekt „Landfrauen-Guides – Verbraucherinfos aufs Land gebracht“ gibt hier Orientierung. Zudem bildet der Landfrauenverband mit den Verbraucherzentralen Landfrauen aus, die bei Bedarf informieren und Kontakte zu Beratungsstellen vermitteln.
 
Weitere Informationen zum Projekt: www.landfrauenguides.info.
 
pm/txn