Rezept-Tipp: Erdbeer-Windbeutel mit Ingwer-Sahne 19  |  02.04.2021 11:00

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Foto: PR/Tegut

Die Erdbeerzeit steht für Sonne, lange Tage und Genuss: Von Mai bis Ende Juli haben die Früchte Saison, dann reifen sie auch bei uns und müssen nicht importiert werden.
 
Ob pur, in Salaten, als Konfitüre oder in Süßspeisen: Erdbeeren sorgen für eine natürliche und gesunde Süße, denn die beliebte Frucht enthält nur wenige Kohlenhydrate und pro 100 Gramm mehr Vitamin C als Orangen oder Zitronen. Die rote Frucht kommt besonders oft beim Backen zum Einsatz – zum Beispiel als Erdbeer-Windbeutel mit Ingwer-Sahne
 
Zutaten:
125 ml Milch, 60 g Butter, 100 g Mehl, drei Eier (M), 250 g Schlagsahne, etwa 1,5 cm Ingwer, 500 g Erdbeeren, 1 EL Puderzucker, Zucker, 1 Prise Salz; außerdem Backpapier, Spritzbeutel mit großer Sterntülle (alternativ Gefrierbeutel, kleine Ecke abschneiden)
 
Zubereitung:
Milch, Butter, 1 Prise Salz und 1 Tl Zucker in einem Topf unter Rühren aufkochen. Mehl zugeben und weiterrühren, bis sich der Teig als Kloß vom Topfboden löst. Topf von der Kochstelle ziehen, Eier mit einem Schneebesen einarbeiten.
 
Teig in Spritzbeutel füllen und mit etwas Abstand sechs Rosetten (Durchmesser acht bis neun Zentimeter) auf das mit Backpapier belegte Blech spritzen. Im 200 Grad heißen Ofen auf der zweiten Schiene von unten 25 Minuten backen. Windbeutel herausnehmen, ofenwarm mit einer Schere aufschneiden, auskühlen lassen.
 
Sahne mit 2 EL Zucker steif schlagen. Ingwer schälen, fein reiben, unterheben. Erdbeeren waschen, trocknen, putzen, je nach Größe halbieren oder vierteln. Windbeutel mit Ingwer-Sahne, Erdbeeren füllen und mit Puderzucker bestäuben.
 
Erdbeeren sind besonders beliebt bei den Deutschen: Im Jahr 2020 wurden über 99 000 Tonnen frische Erdbeeren in heimischer Freiland-Ernte gepflückt. Die leckeren Früchte sind dabei nur für maximal Monate verfügbar, überzeugen dann aber mit besonders intensivem Geschmack und kurzen Transportwegen. Und das ist den Deutschen wichtig: Laut einer Facit-Studie von 2020 entscheiden sich 78 Prozent für regionale Produkte, 58 Prozent setzen ausschließlich auf saisonale Ware.
 
pm/Tegut