PV-Anlagen können EEG-Vergütung verlieren 30  |  10.12.2020 11:00

Besitzer von Photovoltaikanlagen aufgepasst: Eine Registrierung im Marktstammdatenregister muss bis zum 31. Januar erfolgen.

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KEINE FRAGE, SOLARENERGIE IST EINE SAUBERE SACHE: Doch Besitzer vor allem auch von älteren Photovoltaikanlagen sollten sich bis spätestens 31. Januar im Marktstammdatenregister eintragen, denn sonst verlieren sie die EEG-Vergütung.

KEINE FRAGE, SOLARENERGIE IST EINE SAUBERE SACHE: Doch Besitzer vor allem auch von älteren Photovoltaikanlagen sollten sich bis spätestens 31. Januar im Marktstammdatenregister eintragen, denn sonst verlieren sie die EEG-Vergütung.

Foto: Archiv/Neue Woche

Alle Eigentümer von Solarstromanlagen und Batteriespeichern in Baden-Württemberg sind dringend aufgerufen, sich beim Marktstammdatenregister (MaStR) anzumelden.
 
Wer diese formale Anforderung nicht erfüllt, verliert den Vergütungsanspruch nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die Registrierung im Marktstammdatenregister muss bis spätestens 31. Januar erfolgen und ist online möglich unter www.marktstammdatenregister.de/MaStR.
 
Vor allem viele Eigentümer älterer Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) haben diesen entscheidenden Schritt noch nicht getan. Selbst Anlagen, die ihre EEG-Vergütung zum Jahresende ohnehin verlieren werden, müssen im Marktstammdatenregister angemeldet werden.
 
Seit der Freischaltung des Marktstammdatenregisters (MaStR) im Januar 2019 sind alle Anlagenbetreiber, auch die Betreiber von Bestandsanlagen, aufgerufen, sich innerhalb von 24 Monaten im MaStR zu registrieren. Die Registrierungspflicht gilt auch für die Anlagenbetreiber, die ihre Anlagen schon einmal im Anlagenregister beziehungsweise über das PV-Meldeportal der Bundesnetzagentur angemeldet hatten. Eine automatische Datenübernahme durch die Bundesnetzagentur in das MaStR erfolgt nicht.
 
Weitere Informationen findet man unter der eingangs angegebenen Web-Adresse unter dem Menüpunkt „Hilfe“.