Maike Wagner's Wort

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Woche für Woche richtet sich die WZ-Teamleiterin an ihre Leser.

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Maike Wagner

Maike Wagner

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Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde und Inserenten,
 
nun ist also gewählt. Eine Wahl mit großer Beteiligung der Bevölkerung, eine Wahl, die sich so mancher im Traum nicht vorstellen konnte. Wenn man darüber nachdenkt und sich jetzt vorstellt, dass es jetzt wieder Monate dauert bis die Regierung sich zusammen gefunden hat, sollte man das auch hinterfragen.
 
Ich stelle mir gerade vor, ein großes Unternehmen mit 740 Mitarbeitern und vielen Fachabteilungen hat gewählt, welche Abteilung nun federführend vorangeht. Unvorstellbar, dass diese Mitarbeiter in der freien Wirtschaft so lange befinden könnten, wer mit wem zusammenarbeitet und wenn ja, unter welchen Bedingungen überhaupt. Die Unternehmer in unserer Region und überall in Deutschland haben ja nicht die Steuerzahler um diesen kostenintensiven Prozess zu finanzieren, geschweige denn durchzuhalten. Da gibt es also einen Herrn Laschet von der CDU, der sich am Wahlabend als Sieger bezeichnet, obwohl diese haushohe Niederlage für Demut vor dem Ergebnis und Respekt vor der Demokratie, sorgen sollte. Das erinnert mich gelinde gesagt an Donald Trump, der in gleicher Weise keine Einsicht oder den Blick für die Realität hatte, oder seine Wahlniederlage nicht eingesehen hat.
 
Ja, es gibt auch noch die zwei „Königsmacher“, FDP und GRÜNE. Was für ein Wort: KÖNIGSMACHER! Die Zeiten der Monarchie sind bei uns schon lange vorbei. In Zeiten, in welchen die sogenannten Königsmacher Selfies über die Social Mediakanäle schicken kommt mir das ziemlich antiquiert vor. Königsmacher!
 
Mir wäre sehr recht, wenn die so genannten Königsmacher sich an die Arbeit machen würden und nicht so viel Zeit für Animositäten verschwenden. Die wahren Sieger der Wahl sind für mich Olaf Scholz mit der SPD. Die eigentlichen Sieger verhalten sich in der Sache orientiert und bescheiden mit dem notwendigen Respekt gegenüber den Wählern. Olaf Scholz mit seiner SPD zeigt uns wieder einmal vielmehr, was demokratisches Miteinander bedeutet. Laut Umfrage haben 62 Prozent der Wähler sich Olaf Scholz als neuen Bundeskanzler gewünscht. Wie Demokratie funktioniert, sieht man in unserem Wahlkreis. Solide Politik und Bürgernähe, wie bei Roderich Kiesewetter MdB (CDU) wurde mit dem besten Ergebnis in Baden-Württemberg belohnt.
 
Wie meine Großmutter eben schon zu sagen pflegte, ohne Fleiß kein Preis. Bleiben Sie gesund und fröhlich,
 
Ihre
Maike Wagner-Dittrich