Jungtiere im Wald: Worauf man achten sollte 63  |  08.05.2020 12:00

Spaziergänger, Jogger oder Reiter, die jetzt in Wald und Feld unterwegs sind, sollten sich besonders rücksichtsvoll verhalten. Darauf weist die Kreisjägervereinigung hin.

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Foto: Archiv

Viele Jungtiere verhalten sich möglichst unauffällig und drücken sich bei Gefahr reglos an den Boden. So entsteht bei Menschen, die ein Rehkitz oder einen Junghasen entdecken, oft der falsche Eindruck, das Tier sei zahm, schwach oder krank. Auch junge Vögel, die vermeintlich einsam sind, sollten in Ruhe gelassen werden: Die Eltern sind in Rufkontakt und wissen genau, wo ihr Nachwuchs ist.
 
Die Kreisjägervereinigung bittet darum, Hunde auf Waldwegen an der Leine zu führen und die Wege nicht zu verlassen. Wer ein Jungtier findet, sollte es auf keinen Fall anfassen. Hat das Tierkind den Geruch von Mensch oder Hund angenommen, wird es oft von seiner Mutter verstoßen. Sollte man doch mal ein Jungtier finden und sich Sorgen machen, wäre der Jagdpächter der richtige Ansprechpartner.