Für die Tiere: Silvester lieber ohne Raketen und Böller

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Neue Wege gehen, um den 1. Januar zu begrüßen – dafür wirbt der Nabu Baden-Württemberg.

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„Wenn wir zum Jahreswechsel wieder auf lärmendes Feuerwerk verzichten, ist das für viele Menschen, aber auch für lärmempfindliche Tiere und die Umwelt ein Segen“, sagt Nabu-Expertin Claudia Wild.
 
Davon profitieren die Tiere in Wald und Flur: „Das Feuerwerk ist für sie eine alljährliche Horrorshow. Der Lärm verschreckt Wild- und Haustiere und kann sie in Panik versetzen. So verbrauchen aufgeschreckte Vögel unnötig Energie, auf die sie gerade in langen, kalten Winternächten angewiesen sind“, warnt Nabu-Vogelexperte Stefan Bosch.
 
Wenigstens deutlich weniger Feinstaub und Müll wird heuer zum Jahreswechsel anfallen: Wegen Corona hat der Bund erneut ein Verkaufsverbot erlassen.
 
„Beginnen Sie das Neujahr mit Dingen, die das Herz erwärmen“, rät Wild. Das könnte ein schönes Abendessen im kleinen Kreis, ein langer Spieleabend oder ein gemütliches Grillen an Lagerfeuer oder Feuerkorb sein, bei dem der Neujahrswunsch auf einem Papier in die lodernden Flammen geworfen wird.
 
Wer es sich zutraut, kann die Fackel für die Nachtwanderung selber anfertigen aus Wachsresten, einem langen Stock und Jutestreifen oder -tüchern. Nabu