Das Leben im Freien erwacht 25  |  03.02.2021 14:00

Endlich wieder raus in den Garten – mit den ersten Frühlingsboten: Die Freude ist groß, wenn nach den kalten, trüben und trostlosen Wintertagen endlich wieder das Leben im Freien beginnt.

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DAS LEBEN IM FREIEN BEGINNT WIEDER: Primeln und andere farbenfrohe Frühlingsblüher vertreiben das Wintergrau im Garten und auf dem Balkon. Bunte Farbtupfer bringen Freude und Optimismus.

DAS LEBEN IM FREIEN BEGINNT WIEDER: Primeln und andere farbenfrohe Frühlingsblüher vertreiben das Wintergrau im Garten und auf dem Balkon. Bunte Farbtupfer bringen Freude und Optimismus.

Foto: GMH

Immer längere Tage und wärmere Temperaturen verlocken dazu, an der frischen Luft aktiv zu sein.
 
Was gibt es Schöneres, als mit farbenfrohen Frühlingsblühern eine hübsche Bepflanzung zu gestalten und sich und anderen damit Gutes zu tun? Das geht nicht nur im eigenen Garten, sondern selbst auf dem kleinsten Balkon.
 
Primeln & Co. gibt es in einer riesigen Farbpalette
Mit vorgezogenen Pflanzen aus dem Gewächshaus lässt sich der Frühling farbenfroh begrüßen. Primeln zählen wegen ihrer langen Blütezeit zu den dankbarsten Frühjahrsblühern, dank unermüdlicher Züchtungsarbeit der Gärtner gibt es eine riesige Farbpalette - angefangen bei zarten Pastellfarben über knalliges Pink und Dunkel-blau bis hin zu dreifarbigen Besonderheiten. Sie machen sich gut in Schalen und Körben, Balkonkästen und Pflanzkübeln und auch im Beet. In einem schönen Übertopf und mit stimmiger Dekoration können sie als blühendes Mitbringsel mit jedem Blumenstrauß mithalten.
 
Freude an ungewöhnlichen Blüten mit Aurikel und Kugelprimel
Neben flachen Kissenprimeln gibt es noch mehr bezaubernde Mitglieder dieser Pflanzenfamilie: Kugelprimeln zum Beispiel öffnen ihre kompakten Blütenstände am Ende von langen Stielen. Eine Renaissance erleben Aurikel, die wegen ihrer ungewöhnlich hübschen, mehrfarbigen Blüten in früheren Zeiten leidenschaftliche Sammler hatten. So soll Anfang des 19. Jahrhunderts allein der Großherzog Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach rund 400 unterschiedliche Sorten besessen haben. Und zartgelbe Schlüsselblumen gehören als wilde Verwandte mit dazu.
 
Farbenfrohe Klassiker nach Herzenslust kombinieren
Als absolute Klassiker des Frühlings stehen großblumige Stiefmütterchen und kleinblütige Hornveilchen für Farben- und Formenreichtum. Für gute Laune im Beet oder Topfgarten sorgen auch Tausendschön mit ihren fröhlichen Pompon-Blüten und die farbintensiven Blüten-Bälle der Ranunkeln.
 
Als hübsche Partner eignen sich unter anderem Vergissmeinnicht und bunte Zwiebelpflanzen. Neben Tulpen, Hyazinthen und Osterglocken gibt es auch weniger bekannte Frühlingsblumen wie die leuchtend blaue Netzblatt-Iris, den Milchstern und die filigrane Schachbrettblume. Sie sind nach Herzenslust zu kombinieren, wecken Frühlingsgefühle und geben einen Vorge-schmack auf eine bunte neue Saison auf dem Balkon oder im Garten.
 
Auch im Frühling darf man das Gießen nicht vergessen
Frühjahrsblühern können Temperaturschwankungen wenig anhaben: Sie trotzen Re-gen und Schnee, vertragen Sonne und frühe Wärme. Viele überstehen sogar frostige Nächte ohne Schaden.
 
Die Blüten von Primeln und Ranunkeln sollten allerdings zumindest über Nacht geschützt werden, wenn es noch mal richtig kalt wird. Ein Vlies oder einige Lagen Zeitungspapier helfen, ärgerliche Frostschäden zu vermeiden.
 
Wichtig: Auch wenn es draußen noch kalt ist, benötigen Frühblüher ausreichend Wasser, die Erde sollte daher immer leicht feucht gehalten werden. Verblühtes zu entfernen, regt zudem die Pflanzen an, immer neue Knospen zu bilden.
 
pm/GMH