Bessere Beleuchtung im Homeoffice

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Expertentipp: Unzureichende Beleuchtung bei der Arbeit macht schnell müde und beeinträchtigt zudem die Konzentration.

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Foto: stock.adobe.com/Konstantin Yuganov

Viele Heimarbeitsplätze sind zu dunkel. Verglichen mit den normativen Anforderungen an eine Bürobeleuchtung schneiden Homeoffice-Arbeitsplätze oft unzureichend ab.
 
Eine bessere Beleuchtung wirkt sich auch positiv auf das Wohlbefinden und die Konzentrationsfähigkeit aus, erklärt die Brancheninitiative licht.de. Gerade in der dunklen Jahreszeit, wenn das Tageslicht knapp ist, geht die Arbeit am Schreibtisch unter gutem Licht leichter von der Hand.
 
Licht fördert die Konzentration, wenn es sich gleichmäßig im Raum verteilt. Es entlastet die Augen, weil sie sich nicht ständig an unterschiedliche Helligkeiten anpassen müssen. Das Beleuchtungsniveau im Arbeitszimmer sollte deswegen wenigstens 300 Lux und am Schreibtisch mindestens 500 Lux betragen.
 
„Für anstrengende Sehaufgaben ist helleres Licht gefragt – diese Flexibilität ermöglichen dimmbare Leuchten“, empfiehlt Experte Dr. Jürgen Waldorf. Angenehm wirkt indirektes Licht an Decke und Wänden. Dafür bieten sich Wand- oder Stehleuchten an. Weitere Möglichkeiten sind diffus strahlende Deckenleuchten oder Schienensysteme mit breitstrahlenden Leuchten.
 
Für den Arbeitsplatz eignen sich eine dreh- und schwenkbare Schreibtischleuchte und eine höher platzierte entspiegelte Pendelleuchte mit direktem und indirektem Lichtanteil. Tisch- und Stehleuchten sollten so aufgestellt sein, dass die schreibende Hand keine Schatten wirft: bei Rechtshändern links, bei Linkshändern rechts.
 
Viel Tageslicht tut dem Menschen gut, es kann aber auch stören - etwa wenn es blendet. „Dann versuchen wir der blendenden Lichtquelle auszuweichen und verändern unnatürlich die Sitzhaltung. Verspannungen können die Folge sein. Mit einer seitlichen Ausrichtung des Schreibtisches, also mit der Blickrichtung parallel zum Fenster, wird Blendung vermieden“, erklärt der Lichtexperte. Auf dem Computerbildschirm dürfen zudem keine störenden Reflexe oder Spiegelungen entstehen – auch das Homeoffice will eben ins richtige Licht gesetzt sein.