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Demenz und Pflege Hier gibt es Hilfe für Erkrankte und Betroffene

Das Gesprächs-Café Alter und Demenz ist ein kostenloses Angebot für alle Betroffenen. Die Termine für das zweite Halbjahr stehen nun fest.

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Demenz ist immer noch ein Tabuthema. Betroffene schämen sich, dass sie manches nicht mehr so können wie gewohnt. Eine Initative hilft Erkrankten und Betroffenen.

Demenz ist immer noch ein Tabuthema. Betroffene schämen sich, dass sie manches nicht mehr so können wie gewohnt. Eine Initative hilft Erkrankten und Betroffenen.

Foto: pixabay/geralt

Die Betreuung von Demenzkranken bringt pflegende Angehörige oft an den Rand der Belastbarkeit. Jeweils an fünf Nachmittagen in Heidenheim und Giengen besteht beim Gesprächs-Café Alter und Demenz die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Informationen zu erhalten und Kontakte zu knüpfen. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Gemeinsam gegen die Krankheit

Treffpunkt in Heidenheim ist immer mittwochs von 15 bis 16.30 Uhr in der Cafeteria der Evangelischen Heimstiftung, Christianstraße 21.

Die Termine:

13. September „Ich bin zu Hause wie eingesperrt“ - Abhängigkeiten und Angebundensein im Pflegealltag;

27. September „Soll ich denn einfach lügen?“ - Wenn Argumente nicht ankommen;

18. Oktober „Manchmal könnte ich bloß noch schreien“ - Liebe, Wut und Überforderung;

15. November„Ist er krank oder hält er mich nur zum Narren?“ - Vom Alltag, der Verwirrung schafft sowie

6. Dezember „Dieser Geruch, ich halt ihn nicht mehr aus“ - Persönliche Grenzen bei Inkontinenz.

Treffpunkt in Giengen ist immer donnerstags von 14 bis 15.30 Uhr im Mariensaal der katholischen Kirche, Oggenhauser Straße 14.

Die Termine:

14. September „Sie baut zunehmend ab“ - Wie Verluste ausgeglichen werden können;

28. September „Bin ich denn gar nichts wert?“ - Von der fehlenden Anerkennung im Pflegealltag;

19. Oktober „Und nein sagen ist das Schwerste“ - Die innere Balance, um allem gerecht zu werden; 16. November „Er spricht halt nicht“ - Möglichkeiten der Kommunikation und Umgangsformen

7. Dezember „Manchmal weiß ich mir selbst nicht mehr zu helfen“ - Vom täglichen Verzeihen und Versöhnen.

Die Treffen werden geleitet und moderiert von Magdalene Mönch, Krankenschwester und Gerontopsychiatrische Fachkraft. Nähere Informationen erteilt sie gerne unter Tel.07324.207437.


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