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Ratgeber: Jetzt den richtigen Weihnachtsstern finden

Jedes Jahr um diese Zeit sind sie plötzlich wieder allgegenwärtig - die farbenfrohen Weihnachtssterne. Doch was hat es mit den Weihnachtssternen auf sich?
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Wo kommen all die Weihnachtssterne her?

Von den vielen Millionen Weihnachtssternen, die jedes Jahr in Deutschland Jahr über den Ladentisch gehen, stammen rund 80 Prozent aus heimischer Produktion. An der Aufzucht vom Steckling bis zur verkaufsfertigen Pflanze beteiligten sich 2021 rund 620 Gärtnereien im ganzen Land. Gerade kleinere Gärtnereien verfügen dabei häufig über einen Ladenbetrieb, so dass Verbraucher oft die Möglichkeit haben, ihre Sterne direkt beim Erzeuger zu kaufen. Um die große Nachfrage zu decken, importiert Deutschland zusätzlich Weihnachtssterne aus den Nachbarländern, bevorzugt aus Dänemark und den Niederlanden.

Obwohl Weihnachtssterne nur wenige Wochen im Jahr verfügbar sind, rangieren sie auf der Hitliste der beliebtesten blühenden Zimmerpflanzen seit vielen Jahren ganz weit vorn. 2021 belegten sie Platz zwei nach der Orchidee, die trotz abnehmender Verkaufszahlen ihren Spitzenplatz behaupten konnte.

Warum sind Weihnachtssterne bei den Deutschen so beliebt?

Der Hauptgrund dafür sind die farbenfrohen Hochblätter, die den Weihnachtsstern zu einer wunderbaren Raumdekoration in den Herbst- und Wintermonaten machen. Die Sternenform der Brakteen und die Farbkombination rot und grün klassischer Weihnachtssterne haben die Pflanze zudem schon früh zu einem Symbol für das christliche Weihnachtsfest werden lassen.

Heute gibt es Weihnachtssterne in vielen verschiedenen Farben, Formen und Größen, so dass sich für jeden Geschmack und Einrichtungsstil eine passende Pflanze finden lässt. Wegen der Vielfalt und der vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten des Weihnachtssterns als Topfpflanze ebenso wie als Schnittblume sind der Fantasie beim Dekorieren keine Grenzen gesetzt. Darüber hinaus sind Weihnachtssterne auch ein ideales Geschenk.

Wann ist die beste Zeit, um einen Stern zu kaufen?

Die ersten Exemplare gibt es in Deutschland bereits seit Ende Oktober. Hybride Sorten, die auch als „Herbststerne“ bekannt sind, findet man auch schon im September.

Anfang November ist die Auswahl in den Gartencentern am größten, gehandelt werden Weihnachtssterne bis zum Weihnachtsfest. Die Gärtnereien staffeln ihren Anbau, so dass immer wieder frische Ware in den Handel kommt. Besondere Farben und Formen findet man allerdings vor allem am Anfang der Saison: Hier lohnt es sich, schnell zu sein. Je weiter man sich dem Weihnachtsfest nähert, desto stärker dominieren rote und cremefarbene Pflanzen das Angebot.

Worauf ist beim Kauf von Weihnachtssternen zu achten?

Wer lange Freude an seinem Weihnachtsstern haben möchte, sollte schon beim Kauf genau hinschauen. Hochwertige, frische Pflanzen erkennt man an dichtem Laub ohne sichtbare Beschädigungen und knospigen Blüten. Außerdem wichtig: Ihre Erde ist weder ausgetrocknet, noch triefend nass und sie stehen im Laden an einem geschützten Platz abseits des zugigen Eingangsbereichs.

In unseren Breiten auf keinen Fall zu empfehlen sind Weihnachtssterne, die im Freien ausgestellt sind, denn die kalte, windige Witterung im Herbst und Winter ist so gar nicht nach dem Geschmack der tropischen Gewächse. Für den Heimweg sollte man die Pflanzen deshalb auch gut in Papier einwickeln und so schnell wie möglich nach Hause bringen.

Wie bleiben Weihnachtssterne so lange wie möglich schön?

Ein heller Standort mit Temperaturen zwischen 15 und 22 Grad und regelmäßige, mäßige Wassergaben sind die wichtigsten Voraussetzungen für ein langes Sternenleben. Wer außerdem darauf achtet, dass die Pflanzen nie länger als 15 Minuten im Wasser stehen, nicht komplett austrocknen und beim Lüften keine Zugluft abbekommen, hat beste Chancen, lange etwas von ihnen zu haben.

Viele weitere Informationen und schöne Dekorationsideen mit Weihnachtssternen findet man online unter www.weihnachtsstern.de.

 


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