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Anke Eckelt (Hauptamt)

Stolpersteineglänzen wieder

Gemeinsam aktiv für die Stolpersteine: Konrad Heidler, Claudius Klatt (1. Vorsitzender), Klaus Strehle, OB Dieter Henle, Erwin Keck (beim Reinigen des Stolpersteins an der Hohe Straße), Ursula Gerschewski
 Foto: Claudia Huber-Falkenberg

Gemeinsam aktiv für die Stolpersteine: Konrad Heidler, Claudius Klatt (1. Vorsitzender), Klaus Strehle, OB Dieter Henle, Erwin Keck (beim Reinigen des Stolpersteins an der Hohe Straße), Ursula Gerschewski Foto: Claudia Huber-Falkenberg

Bild: Foto: Claudia Huber-Falkenberg

Stolpersteine

glänzen wieder

Gemeinsam aktiv für die Stolpersteine: Konrad Heidler, Claudius Klatt (1. Vorsitzender), Klaus Strehle, OB Dieter Henle, Erwin Keck (beim Reinigen des Stolpersteins an der Hohe Straße), Ursula Gerschewski

Foto: Claudia Huber-Falkenberg

Am 5. April trafen sich Mitglieder der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Giengen/Brenz e. V. zur bereits angekündigten Reinigungsaktion der Stolpersteine in Giengen. Claudius Klatt als erster Vorsitzender hatte bei seinem Besuch im Rathaus OB Dieter Henle zur Aktion eingeladen. Gemeinsam besuchte die Gruppe die fünf Stolpersteine, reinigten sie unter anderem mit Spezialreinigungspaste, Schwämmen und Poliertüchern. Die Kamerad*innen wechselten sich beim Polieren ab, die in einem Fall nötige Nachverfugung meldete die Gruppe spontan an den Bauhof. Nach und nach kam unter der Patina wieder das glänzende Messing zum Vorschein.

Auch bei Passanten sorgte die Reinigungsaktion für positive Aufmerksamkeit. Im Falle jedes einzelnen Steins verband sich die Freude am Ergebnis mit einem Innehalten und dem Ablegen einer der weißen Rosen, die der Oberbürgermeister mitgebracht hatte. Zudem trugen die Kamerad*innen Erinnerungen an die Opfer und ihre Familien vor. „Eine sehr schöne und würdige Aktion“, so Henle, „auf diese Weise bleiben unsere Stolpersteine das, was sie sein sollen: glänzende und mahnende Zeugnisse einer dunklen Zeit.“ Claudius Klatt, der Claudia Huber-Falkenberg als jüngstes Vereinsmitglied mitgebracht hatte, war am Ende der Aktion sehr zufrieden: „Jetzt kann Ostern werden!“ Die Reservistenkameradschaft möchte die Reinigung der Stolpersteine künftig in Form einer Patenschaft jährlich übernehmen.


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