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Opernfeststpiele Heidenheim: Junge Oper begeistert mit "Der Zauberer von Oz"

Im ausverkauften Opernzelt im Brenzpark bekam das meist junge Publikum eine höchst unterhaltsame Uraufführung geboten.

Viel Spaß hatten ohne Frage die Besucher der Premierenvorstellung der diesjährigen Jungen Oper "Der Zauberer von Oz", für den das gleichnamige Bilderbuch von Lyman Frank Baum die Vorlage lieferte. Für die Heidenheimer Junge Oper ist der "Zauberer von Oz" als Auftragswerk entstanden, sodass Lucy Landymore Verantwortung trug für die Komposition der Musik, während Stephan Knies die Textvorlage lieferte für die knapp einstündige Premiere.

Regie führte Annika Nitsch, die einige Heidenheimer bereits aus der Inszenierung von Moses´ Entscheidung kennen dürften. Und schließlich die Darsteller - fast schon traditionell bei der Jungen Oper in kleiner Besetzung.

Die Kinderrolle der Dorothy übernehmen abwechselnd Marie Durner und Samira Frank, gleich mehrere Rollen hat Julia Danz (neben Tante Em noch die drei Hexenrollen) inne. In nichts nach stehen ihr die Gesangskollegen Christoph Wittmann (Die Vogelscheuche, Arbeiter) und Daniel di Prinzio (Der ängstliche Löwe, Onkel Henry). Dazu kommt die musikalische Begleitung durch Mareike Jörling am Klavier - und Bernd Elsenhans am Schlagzeug, der nebenbei auch noch die Rolle des Blechmanns übernimmt.

Ein Mehr an Darstellern wird in der gesamten Inszenierung nicht benötigt. Und weil alle ihre Rollen dermaßen gut verkörpert haben, musikalisch wie schauspielerisch, verfolgte das junge Publikum nicht nur sehr gebannt und viel Spaß von der ersten bis zu letzten Minute diese Uraufführung des "Zauberers von Oz", sondern belohnte, völlig zurecht, mit großem Applaus diese wunderbare Inszenierung.

Wer den Oz also noch nicht gesehen hat, der sollte sich sputen: Einige wenige Tickets gibt es noch im Ticketshop des Pressehauses und auf laendleevents.de


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