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Claudia Scheiffele (Hauptamt)

Notwendige Baumfällungen in Giengen und Teilorten

Gefällt werden müssen Bäume in Giengen und in den Teilorten in folgenden Bereichen:

Bild: stock.adobe.com/ slexp880

Um einen gesunden Baumbestand an Straßen und in Grünanlagen zu sichern und eine Gefährdung zu verhindern, werden die Bäume im Stadtgebiet regelmäßig von speziell geschulten Mitarbeitern unserer Stadtgärtnerei und externen Fachfirmen auf Anzeichen von Krankheiten oder Schäden kontrolliert.
 
Von geschädigten Bäumen können Gefahren, zum Beispiel durch plötzlichen Astbruch oder Umfallen, ausgehen. Drohendes "Baumversagen" wird meistens durch bestimmte Schadsymptome erkennbar. Unser Baumkontrolleuer überprüft bei den regelmäßigen Baumkontrollen die Vitalität der Bäume und legt gegebenenfalls notwendige Pflegemaßnahmen fest. In Einzelfällen werden um das genaue Ausmaß der Schäden festzustellen, bei besonders kritischen und erhaltenswerten Bäumen, auch intensive Baumprüfungen durchgeführt. Hierbei werden die Bäume z. B. auch mit einem Spezialbohrer angebohrt. Wenn sich dabei herausstellt, dass Bäume nur noch wenige Zentimeter gesunde Stammwandungsstärke besitzen und eine ausreichende Stabilität nicht mehr zu gewährleisten ist, können auch keine weiteren Erhaltungsmaßnahmen getroffen werden. Die sogenannten Schadbäume in Grünanlagen, in Friedhöfen, auf Spielplätzen, an Schulen und Straßen erfasst das Tiefbauamt der Stadt Giengen in einem Baumkataster und kontrolliert in bestimmten abständen ob Veränderungen vorliegen. Wenn die Schadsymptome eindeutig sind, bleibt nur noch die Fällung des Baumes um eine Gefährdung der Bevölkerung auszuschließen.
 
Ab Oktober müssen nun im Stadtgebiet wieder Bäume gefällt werden, die auf Grund Krankheiten und Schäden im Wurzelbereichs nicht mehr gerettet werden können. Dabei orientiert sich der Beginn der Fällarbeiten aus Umweltschutzgründen am Fäll- und Rodeverbot nach § 39 Bundesnaturschutzgesetz (März bis September), auch wenn dieses Verbot für behördliche Maßnahmen formal nicht gilt.
 
Vor allem betroffen sind – wegen Trockenstress in Verbindung mit der großen Hitze der letzten Jahre – Ahornbäume, Eschen, Linden und Birken. So müssen etwa entlang der Allee auf dem Schießberg und im Umfeld des Bergbades eine große Anzahl an Eschen (Eschentriebsterben), Linden und eine Akazie gefällt werden. In der Allee entlang der Planiestraße steht ein Austausch von Ahorn- und Kastanien-Bäumen wegen massiven Pilzbefalls sowie schlechter Vitalität an. In den Friedhöfen, auf dem Spielplatz Stuttgarter Straße, auf den Sportanlagen in Burgberg und Hohenmemmingen sowie an weiteren Stellen im Stadtgebiet müssen ebenfalls Bäume wegen nicht mehr vorhandener Verkehrssicherheit gefällt werden.
 
Die notwendigen Arbeiten werden durch die Stadtgärtnerei der Stadt Giengen ausgeführt.
 
Ersatzbepflanzungen für die entfernten Bäume sind vorgesehen.
 
Gefällt werden müssen Bäume in folgenden Bereichen:
Giengen

  • Schießberg im Bereich der Allee
  • Schießberg im Umfeld des Bergbades
  • Grünfläche/Allee Planiestraße
  • Friedhof Giengen
  • Spielplatz Stuttgarter Straße
  • Magenaustraße Parkanlage
  • Bahnhofstraße Grünanlage vor dem Bahnhof

Burgberg

  • Sportanlage Stettbergstraße

Hohenmemmingen

  • Umfeld der Sportanlage Schelmenberg
  • Hauptstraße im Grünstreifen vor der Kirche
  • Mittelstraße unterhalb der Brunnenanlage

pm/Stadt Giengen


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