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Katja Katja

Kann Kleidung fair sein?

Kleidung

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Bild: Pixabay


Die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik lädt am 19. März 2024 zu einem Vortrag ein, in dem es um Mode vom Baumwollfeld bis zum Kleiderbügel geht und die persönliche Auseinandersetzung mit unserem Kleiderschrank und Fair Fashion.
Der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch 2013 hat viele Menschen wachgerüttelt. Das große Unglück, bei dem über 1.100 Menschen starben, steht noch heute als Beispiel für die katastrophalen Zustände in den Fabriken der Textilindustrie. Einige positive Entwicklungen haben seitdem stattgefunden, doch noch immer gilt die lange Textil-Lieferkette als extrem anfällig für Menschenrechtsverletzungen und Umweltprobleme. Unbezahlte Überstunden, ein Lohn, der nicht zum Leben reicht und fristlose Kündigungen sind nur ein Teil der Problematik. Schnell wechselnde Kollektionen und Modetrends, niedrige Preise, Ultra Fast Fashion und Kleiderabfallberge kommen hinzu.
Unser Einkaufsverhalten und auch unser Umgang mit Kleidung allgemein sind ein Stimmzettel, denn mit unseren Entscheidungen gestalten wir die Branche mit und beeinflussen damit, was produziert, wie und wie viel produziert wird.
Zu einem Vortrag und anschließendem Austausch, wie wir persönlich und dort, wo wir leben, mitgestalten können, laden die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik und die Volkshochschule in Herbrechtingen ein. Die Vortragende, Elisabeth Steffel, ist in der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt Giengen und als externe Referentin für Fairtrade Köln tätig. Veranstaltungsort: Ev. Fachschule, Aula; Zeit 17:00 – 19:30 Uhr

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