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Bosch unter Druck Massive Stellenstreichungen treffen auf Baden-Württemberg

Die globalen Pläne sehen vor, bis Ende 2026 rund 1.200 Stellen zu streichen. Besonders Deutschland soll vom Stellenabbau betroffen sein. Hier mehr.
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Aktuelle Informationen zum angekündigten Stellenabbau bei Bosch zeigen eine klare Ausrichtung auf Baden-Württemberg.

Aktuelle Informationen zum angekündigten Stellenabbau bei Bosch zeigen eine klare Ausrichtung auf Baden-Württemberg.

Foto: adobestock

Bosch steht vor einschneidenden Veränderungen, da das Unternehmen einen möglichen massiven Stellenabbau im Bereich Autoelektronik und Software erwägt. Die Pläne sehen vor, bis Ende 2026 weltweit etwa 1.200 Stellen zu streichen, wobei in Deutschland bis zu 950 Mitarbeiter betroffen sein könnten, wie eine Sprecherin von Bosch am Donnerstag bekannt gab. Die Mitarbeiter wurden bereits am 17. Januar über die bevorstehenden Veränderungen informiert.

Anpassungen aufgrund erheblicher Herrausforderungen

Insbesondere der Geschäftsbereich Cross-Domain Computing Solutions, der für die Entwicklung von Bordcomputern, Sensoren, Steuergeräten und zugehöriger Software verantwortlich ist, steht im Fokus der Maßnahmen. Hier werden Assistenzsysteme, Lösungen für automatisiertes Fahren und Infotainmentsysteme entwickelt. Die Sprecherin betonte, dass dieser Bereich unerwartet vor erheblichen Herausforderungen stehe, was zu den geplanten Anpassungen führe. Wie viele andere Unternehmen auch sehe sich Bosch gezwungen, eine schwierige Balance zwischen Investitionen und Kostendisziplin zu finden.

Baden-Württemberg besonders betroffen

Die jüngsten Informationen bezüglich des angekündigten Stellenabbaus bei Bosch zeigen, dass insbesondere Standorte in Baden-Württemberg von den geplanten Einschnitten betroffen sind. Zu den betroffenen Standorten gehören Abstatt im Kreis Heilbronn, Leonberg und Renningen im Kreis Böblingen sowie Schwieberdingen im Kreis Ludwigsburg. Zusätzlich wird das Werk in Hildesheim, Niedersachsen, von den aktuellen Berichten über Stellenstreichungen erfasst. Bosch setzt auf eine sozialverträgliche Umsetzung dieser einschneidenden Maßnahmen und plant intensive Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern.Diese Schritte sind Teil der Strategie, sich an die aktuellen Marktherausforderungen anzupassen und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.


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